Der dritte Afrika-Tag im September 2014

DSC 0459 AndereIm Namen der Landeshauptstadt Schwerin eröffnete Herr Nottebaum, der Stellvertreter der Oberbürgermeisterin und Baudezernent um 14.00 Uhr die Veranstaltung und begrüßte alle Schweriner und ihre Gäste.
Danach stellten sich die Vorsitzenden der beiden Vereine, die als Veranstalter gemeinsam agierten, vor (Herr Tchakpedeou - Initiative Afrika,  Herr Abdoulaye - Deutsch-Afrikanische Initiative).

 



Eine afrikanische Trommelgruppe gab vor Beginn der Podiumsdiskussion einen Einblick in die Kultur der westafrikanischen Länder und brachte dabei alle Zuhörer/innen in eine afrikanische Stimmung.

Die Podiumsdiskussion zu dem Thema Wasser und Gesundheit wurde durch den bekannten Schauspieler des Mecklenburgischen Staatstheaters Klaus Bieligk geleitet.
Als Gäste nahmen an der Diskussion teil:
Herr Johannes Kensy vom Hilfeprojekt Kigugu in Tansania
Herr Ulrich Kropp vom Ehrenamtsprojekt „Nebenan in Afrika“ (Hilfe für Ghana und Togo)sowie die Afrikaner Herr Abdousaid Oukpedjo aus Lome, , Herr Oumorou Abdoubakar aus Sokode, Herr Mohammed Bakson aus Lome sowie der Vorsitzende Herr Ourobou Tchakpedeou (alle aus der Republik Togo).

Zur Unterstützung der Diskussion wurden durch den Verein ein kurzer Film zum Thema sowie die durch die Gäste der Podiumsdiskussion bereitgestellten Bilder aus dem Alltag ihrer Projekte gezeigt. Film und Bilder unterstrichen die Aussagen der Podiumsdiskussion. So wurden z. B. aus dem Projekt Kigugu in Tansania Bilder von dem verschmutzten Fluss gezeigt, aus dem die Menschen früher ihr Trinkwasser holen mussten. Magen- und Darmerkrankungen sowie Parasiten forderten jedes Jahr viele Opfer, besonders unter den Kindern.Die Bilder wurden über zwei Großmonitore als Schleife gezeigt und so konnten die Zuschauer sie auch im Anschluss noch betrachten.
Herr Johannes Kensy berichtete, dass durch das Projekt Kigugu für mehrere Dörfer einfache Brunnen gebaut wurden, deren Pumpen leicht instant gehalten werden können und die ausreichend sauberes Wasser geben. Einfache Pumpen sind besser, so informierte er, denn die Pumpen sollen robust sein und einfach instant gehalten werden können.


Herr  Abdousaid Oukpedjo  informierte über sein Heimatdorf in Togo. Gerade Frauen und Mädchen sind es, die oft über viele Kilometer das Wasser zu Fuß heranschaffen müssen. In einigen Regionen leiden die Menschen, weil es oft  zu lange trocken ist und dadurch die Ernte ausfällt und die Menschen haben dann Hunger.
Herr Ulrich Kropp berichtete über das Ehrenamtsprojekt „Nebenan in Afrika“, das verschiedene Dörfer in Togo und Ghana unterstützt. Er informierte über die Lage der Menschen in den Dörfern. Durch bei uns lange vergessene Keime erkranken dort immer wieder viele Menschen nur weil ihnen der Zugang zu sauberem Wasser fehlt.

Für die Kinder der Besucher/innen gab es verschiedene Angebote.
Eine Puppenspielerin bot ein Mit-Mach-Programm an. Der russische Verein Wissen unterstützte die Veranstaltung durch die kostenlose Bereitstellung von 2 Zelten und die Entsendung einer Mitarbeiterin  die die Kinder geschminkt hat. Die Kinder konnten sich weiter künstlerisch mit Straßenmalkreide beschäftigen.
Nach Abschluss der Podiumsdiskussion gab es für alle Gäste mitreißende Reggae Musik von einem afrikanischen Sänger in Begleitung einer einheimischen Band.

 

 

 

 

Diese Veranstaltung wurde gefördert durch:

* NUE- die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

* Lagus -das Lanndesamt für Gesundheit und Soziales

* die Landeshauptstadt Schwerin